Nachdem mein
Babyblog die in letzter Zeit wieder einmal ein paar Probleme mit der Erreichbarkeit hatte, wollte ich schon fast meinen Blog auf die eigene Domain umziehen. Bei einem
Blogumzug stellt sich aber gleich Frage, wie es denn dann mit den
Suchergenissen bei Google, dem
Pagerank oder den ganzen
externen Links aussieht, die auf den Blog verweisen. Also wurde ein wenig recherchiert und ich hab es nicht gemacht.
Bei einem
Blogumzug auf eine neue Domain ist natürlich erstmal alles weg bzw. alles neu. Es geht schon los bei dem Domainnamen. Dieser sollte natürlich am besten sehr gut zum Content des Blogs passen. Hier kann ein Umzug auf einen neuen Domainnamen von Vorteil sein, wenn der alte Domainname bzw. Blogname nicht wirklich gut gewählt war. Wenn man Glück hat bekommt man eine abgelaufene Domain, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat so auch bei einigen Suchmaschinen im Index ist. Das wäre aber nur der Idealfall, der fast nie Eintritt. Also wird meist ein neuer Domainname gesucht und registriert. Diese komplette neue Domain muss dann erstmal wieder indexiert werden, was einige Zeit dauern kann wie man
http://www.einfach-persoenlich.de/ lesen kann.
Der neue Blog soll natürlich nicht komplett neu angefangen werden sondern "umziehen". So kann man, wieder im Idealfall, seine
Blogeinträge importieren und alles ist gut. Wenn man allerding eine andere Blogsoftware nutzt, kann es hier schon zum nächsten Problem kommen, wenn ein
Import aus der bisherigen Blogsoftware nicht unterstützt wird. Bei mir wäre es der Fall gewesen, dass man keine Serendipity Blogs in einen neuen Serendipity Blog importieren kann. Auch der RSS Import wurde ohne Fehlermeldung abgebrochen. Nun bleibt einem nichts anderes übrig als die
gesamten Posts manuell per Copy'n'Paste in den neuen Blog zu übernehmen. Auch die
Kommentare sollten möglichst mit rüber geholt werden. Bei noch nicht so großen Blog mag das gehen, aber bei mehr als 20 Beiträgen hat man schnell keine Lust mehr. Auch alle
intern gesetzten Links müssen noch angepasst werden.
An der Stelle war bei mir dann die Schmerzgrenze erreicht und ich hab alles wieder gelöscht. 5 Stunden Arbeit wurden in einer Minute nach "dev0" verschoben. Aber es geht ja noch weiter, wenn man sich doch entschlossen hat den Blog umzuziehen.
Wenn dann der Blog eingerichtet wurde, darf aber
kein doppelter Content vorhanden sein, da sonst natürlich der alte Blog in der Suche erscheint. Also muss der alte Blog gelöscht werden. das dürfte nicht so schwer sein. Aber man will ja seine Besucher auch mitnehmen, so dass man einen Redirect der Domain oder des Blogs braucht. Dieser wird meist in der .htaccess angelegt. Nur wer hat schon Zugriff auf die .htaccess wenn er den Blog bei einem Bloganbieter laufen hat? Eine andere Möglichkeit wäre nur noch einen einzigen Beitrag zu hinterlassen, in dem angekündigt wird, dass der Blog jetzt über die neue URL zu erreichen ist.
Jetzt müsste man dann noch alle
Blogs anschreiben, die einen Link auf den eigenen Blog gesetzt haben und fragen, ob diese Blogger die Links ihrer Beiträge entsprechend anpassen. Hier kann man sicher sein, dass nicht alle es machen werden. Vielleicht machen es ein paar Blogger aber viel Erfolg darf man sich davon nicht versprechen. Aber der gute Wille zählt.
Also alles in allem keine schöne Sache. Aber manchmal geht es nicht anders, und dass es doch funktionierien kann, kann man in diversen anderen Blogs lesen..
http://www.friederschueler.de/http://www.danielgrosse.com/http://newmarketingblog.de/http://helmschrott.de/http://blog.gauner.org/http://seo-marketing-blog.de/Wie dem auch sei, man sollte sich sehr gut überlegen ob man lieber ein paar Stunden oder Tage Downtime hin nimmt und seine
Popularität behält oder von vorn anfängt.